Wanderausstellung

Constructive Alps

16. Januar bis 27. Februar 2022

Der Architekturpreis

Mit dem Architekturpreis «Constructive Alps. Nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen» prämieren das Bundesamt für Raumentwicklung der Schweiz (ARE) und das Amt für Umwelt des Fürstentums Liechtenstein nachhaltige Sanierungen und Neubauten im Alpenraum.
Der Architekturwettbewerb wurde 2011 ins Leben gerufen und 2020 zum fünften Mal durchgeführt. Die nominierten Projekte wurden stets in einer Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert . Constructive Alps leistet dadurch seit einem Jahrzehnt einen konstruktiven Beitrag zur Umsetzung des Klimaaktionsplans der Alpenkonvention.

Die Ausstellung

Das Alpine Museum der Schweiz konzipierte zum Architekturwettbewerb 2020 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung die Ausstellung «Constructive Alps. Bauen für das Klima». Die Auswirkungen des Klimawandels sind im Alpenraum signifikant spürbar. Gleichzeitig hat das Bewusstsein in der Bevölkerung für klimaschonendes Handeln in den letzten Jahren zugenommen. Doch während die Handlungsmöglichkeiten bei der Mobilität und der Ernährung bekannt sind, fehlt die Sensibilisierung beim Bauen und Wohnen noch weitgehend. Die Ausstellung macht deutlich, dass beim Bauen und Sanieren von Gebäuden Entscheidungen getroffen werden, die auf vielfältige Weise Einfluss haben auf den CO2-Ausstoss und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Sie zeigt fünf Aspekte, welche die Vielfalt und Komplexität von zukunftsfähiger Architektur erfassen: Na- türliche Materialien, Dauerhaftigkeit, Positive Energiebilanz, Genügsamkeit und Sorgfalt im Umgang mit der Landschaft. Konkrete Bauprojekte zeigen, wie dies gelingt. Dadurch wird klar, wie umfassend nachhaltige Architektur die Bedürfnisse von Menschen und Umwelt miteinbezieht.

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