anSAMMLUNG

eine Art Epilog

30. November 2022

Der Mensch ist ein Sammler. Museen haben eine Sammlung. Es sammelt sich überall alles an. Entweder ist eine Sammlung einmal komplett – aus welchen Gründen auch immer – oder es wird weitergesammelt. Damit es sich weitersammeln lässt, muss eine Sammlung ausgemistet werden oder aber es braucht mehr Platz. Im Zeughaus Teufen haben sich in den letzten 10 Jahren im oberen Stock zwischen den Objekten der Grubenmann-Sammlung viele weitere Objekte angesammelt: viele Stiche, Zeller-Bilder, Dokumente zur Geschichte des Zeughauses, Übriggebliebenes aus Projekten, das dokumentarisch ist für die neuste Geschichte des Zeughauses, bewusste Anschaffungen, Materialien aus der Bildung, Vermittlung und so weiter. Es stellt sich die Frage, was sich daraus ablesen lässt und wie künftig damit umgegangen werden soll.

Am Übergang zur neuen Museumsleitung besteht die Absicht, die Sammlung auszusortieren, zu verdichten und in einer Ausstellung mit dem Arbeitstitel anSAMMLUNG zu präsentieren. Das Zeughaus Teufen wird ausgelichtet. Daraus lässt sich allenfalls das Sammlungskonzept weiterentwickeln bzw. der neuen Museumsleitung einen Überblick verschaffen.

Ergänzt wird die Ausstellung mit generellen Überlegungen zum Thema Sammeln, wobei immer ein Bezug zum Zeughaus Teufen gegeben ist. Dabei wird der Impuls für das Zeughaus eine Rolle spielen, nämlich die ursprüngliche Idee, die Sammlung T in Teufen anzusiedeln.

Ebenso wird die Kunstsammlung AR nach Bezügen zu Teufen und zur Baukultur befragt.

Zwei Kunstschaffende werden ihre Beziehung zum Sammeln zeigen:

Andrea Vogel und Mark Staff Brandl

Vernissage Sonntag, 27. November 2022 14.00 Uhr

Vernissage anSAMMLUNG