Quar­tals­fenster für kanto­nale Kunst

Quar­tals­fenster für kanto­nale Kunst

18.1.2023

Zigmond Toth

Die kanto­nale Kunst­samm­lung Appen­zell Ausser­rhoden zeichnet sich durch grosse Viel­falt aus. Sie umfasst Werke unter­schied­lichster Tech­niken vom 17. Jahr­hun­dert bis heute. Seit 2006 – mit der Einrich­tung des Amts für Kultur – wird die Samm­lungs­tä­tig­keit als Kultur­för­de­rungs­in­stru­ment mit Fokus auf Kunst der Gegen­wart verstanden. Das heisst, der Kanton erwirbt nunmehr fast ausschliess­lich Arbeiten von zeit­ge­nös­si­schen Kulturschaffenden.

So doku­men­tiert die kanto­nale Kunst­samm­lung aktu­elle Posi­tionen in der bildenden und der teil­weise auch der ange­wandten Kunst. Sie soll – in Zukunft noch vermehrt – die Begeg­nung der Bevöl­ke­rung mit und die Wahr­neh­mung von Kunst ermög­li­chen. Bisher wurden Teile der rund 2000 Werke vorwie­gend in öffent­li­chen, teil­weise aber auch in nicht zugäng­li­chen Räumen der Gebäude der kanto­nalen Verwal­tung und des Spital­ver­bunds Appen­zell Ausser­rhoden gezeigt.

Da der Kanton über keine insti­tu­tio­na­li­sierte Ausstel­lungs­mög­lich­keit für Kunst verfügt, sind Kanton und Zeug­haus Teufen über­ein­ge­kommen, künftig regel­mässig Werke aus der kanto­nalen Kunst­samm­lung zu zeigen. Damit erhalten hiesige Kunst­schaf­fende die Möglich­keit, ihre Arbeit einer breiten Bevöl­ke­rung ange­messen zu präsentieren.

So zeigt das Zeug­haus neu vier­mo­nat­lich – ergän­zend oder kontras­tie­rend zu der jeweils aktu­ellen Ausstel­lung im Mittel­ge­schoss – ein Werk aus der kanto­nalen Samm­lung des Kantons Appen­zell Ausser­rhoden. Nebst dem physi­schen Auftritt ist zudem ein digi­tales Schau­fenster geplant, in dem Geschichten hinter den Werken erzählt werden – jour­na­lis­tisch aufbe­reitet und filmisch produ­ziert. Beglei­tend dazu läuft eine Social Media Kampagne, sowie zusätz­liche physi­sche Auftritte auf ausge­wählten Plakat-Stellen.

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