Grubenmann-Museum

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Sprengwerk

Beim Sprengwerk im Holzbrückenbau wird die Last durch eine Konstruktion un­terhalb der Fahrbahn getragen. Schräge Streben übernehmen die Kräfte und stützen sich an den Widerlagern ab. Häufig werden Spreng-­ und Hängewerke kombi­niert, um die Spannweite zu vergrössern. Einfache Sprengwerke sind seit alters her angewendet worden, aber immer wieder dem Hochwasser zum Opfer gefallen.

Hängewerk

Die Baumeister Grubenmann bevorzu­gen das Hängewerk als Konstruktion, hie und da wenden sie eine Kombination von Hänge­ und Sprengwerken an. Hänge­werke eignen sich zum Überspannen grosser, stützenfreier Räume. Die Lasten werden von Hängesäulen übernommen, die wiederum an einem Stabpolygon hän­gen, d.h., die Last hängt am Tragwerk. Das hat den Vorteil, dass sich keine Bauteile unterhalb der Fahrbahn befinden und dem Hochwasser ausgesetzt sind. Hängewerke sind beim Brückenbau im 18. Jahrhundert ausserhalb der Schweiz kaum bekannt.

DUKTA

Forschungsprojekt auf der Basis eines neuartigen Holz- Einschnittverfahrens an der ZHdK

Physik

Erklärungen zu den Tragwerken der Grubenmänner sowie des Zeughauses von Prof. Werner Maurer, ehemaliger Dozent für Physik an der ZHAW