ORT DER LIST und der Baukultur

4. List

Donnerstag, 31. Juli 2014, 16 Uhr

Fragestellung: Wie können und sollen sich Ortsschutzbildzonen in Zukunft sinnvollerweise entwickeln?

Schlagworte: Teilrevision Baugesetzt AR, Ortsschutzbildzonen, Kernzonen, Beratungspflicht, Umsetzbarkeit

Eva Keller, Rahel Lämmler, Hanspeter Spörri, Werner Frischknecht, Fredi Altherr

Wir dehnen die List-Besprechungen allmählich aus, der Kreis wird immer grösser, demnächst wird auf der Zeughaus-Hompage eine Seite eingerichtet, worauf dann jeweils das Wichtigste zu lesen ist. Grundsätzlich könnten wir einfach immer am letzten Donnerstag tagen. Als Basso continuo halten wir unseren Lesezirkel ab, bei dem wir unser Vokabular erweitern und gemeinsam Architektur lesen. Also sind immer noch Nennungen von liebsten Architekturen erwünscht, aufregendes aller Art … (Bilder, Pläne, Beschreibungen …) Die  «Teilrevision Baugesetz AR» steht als aktuelles Thema auf unserer Liste.

Kurzfassung: Parlamentarier (CVP) regten ein Nachdenken über die Ortsbildschutzzonen an, da diese die Entwicklung der Dörfer hemme. Ein darauf entwickelter Vorschlag sieht nun die Abschaffung dieser Schutzzonen vor und dafür Vergrösserungen der Kernzonen und damit verbunden eine Beratungspflicht durch Fachleute. Die Ortsbildschutzzone versucht gestalterisch einzugreifen und die Kernzone regelte bis anhin nur die Nutzung. Auf diesem Weg kann viel geschehen, im schlimmsten Falle wird die Schutzzone abgeschafft und die Beratungspflicht nicht installiert. Von der Thematik her kreisen die Themen um die Fragen, wieviel Schutz notwendig ist und wie dieser am besten zu Bewerkstelligen ist. Was taugt besser: ein Gesetz oder eine Beratung. Bei der Beratung: Wer soll beraten? Lucius Burckhardt lässt grüssen: Wer plant die Planung? Interessant wäre es auch andere Beispiele anzusehen. Wie machen das andere Orte, andere Kantone?